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Was ist bei der Ketogenen Ernährung bzw. Keto Diät zu beachen

Auch wenn einige nicht wahrhaben wollen, dass der naturgegebene Stoffwechsel des menschlichen Organismus auch heute noch der eines Fleischfressers ist, der sich nur nebenbei von anderen Dingen wie Wurzeln, Kräutern, Pilzen, Beeren, Nüssen und ein wenig Obst ernährt, so ist dies doch eine unumstößliche Tatsache. Auf den übermäßigen Konsum an Kohlenhydraten, der ihm heutzutage so unbedacht zugemutet wird, ist er einfach nicht eingestellt, wodurch immer mehr Menschen krank werden und vor allem an Übergewicht leiden. Die mit Kohlenhydraten überquellende Nahrung, treibt den Blutzucker in die Höhe, um diese unnötige Belastung in Fettreserven umzuwandeln und wirft trotzdem nicht genug Energie ab, um den Körper zu versorgen, was eine ineffiziente, ungesunde Insulin-Hunger Spirale auslöst und den Körper immer mehr belastet. Die Zellen verhungern regelrecht und man wird fett und krank. Vor allem neurologische Ausfälle und ähnliche Erkrankungen, die andere Gebrechen nach sich ziehen, sind meist die Folge dieser Fehlernährung. Das will keiner und daher ist die Rückkehr zu unserer eigentlichen angeborenen und genetisch vorgegebenen Ernährung so unglaublich wichtig. Denn nur durch eine konsequente kohlenhydratarme bzw. kohlenhydratfreie aber fett- und proteinreiche Ernährungsweise kann man diese furchtbar krankmachende Spirale unterbrechen. Denn wenn der Körper keine Kohlenhydrate über die Nahrung bekommt, stellt er automatisch auf die Energieversorgung über die Ketose um. Das heißt, der Körper wird durch die eiweißreiche Ketogene Ernährung bzw. Keto Diät gezwungen, auf die Fette als Energiequelle zurückzugreifen und da das Gehirn keine Fette zur Energieversorgung verwerten kann, wandelt der Organismus diese praktischerweise in Ketonkörper um. Das nennt man dann Hungerstoffwechsel, weil der Organismus seinen Energiebedarf nun komplett durch die Umwandlung und den damit verbundenen Abbau der Fettsäuren aus den Fettdepots zu Ketonkörpern abdeckt. Was den Vorteil hat, dass man beim Essen abnimmt und zudem nicht mehr so oft hungrig ist. Denn fett- und proteineiche Nahrung kann der Körper viel besser verwerten und sie bringt ihm ein Vielfaches an Energie, wodurch man seltener Hunger hat. Trotzdem hat der Organismus bei der Ketose ordentlich zu tun, weshalb die Umstellung von der heutzutage gebräuchlichen, sehr ungesunden, zur gesunden stoffwechselgerechten Ketogenen Ernährungsweise nur allmählich und in kleinen Schritten erfolgen sollte. Ansonsten kann es unter Umständen zu kurzzeitiger Müdigkeit und etwas Kopfschmerzen kommen, was allerdings schnell wieder weggeht. Ist der Organismus erst einmal vollständig umgestellt, fühlt man sich wohl, man wird ausgeglichener, vitaler, schlanker und vor allem gesünder. Der auf Ketose Basis arbeitende Organismus nutzt seine sämtlichen ihm ureigensten Möglichkeiten, um sich optimal mit körpereigenen Kohlenhydraten bzw. Energieträgern zu versorgen. Man darf es mit dieser Low Carb Diät Variante nur nicht übertreiben, denn auch bei der Ketogene Ernährung bzw. Keto Diät ist es wichtig sich immer satt zu essen und dem Körper eine ausreichende Menge an Fetten, Proteinen, Vitaminen und Mikronährstoffen zuzuführen, damit er genug Nährstoffe bekommt. Es wird zwar des öfters dazu geraten, Vitamine und Mineralstoffe über zusätzliche Nahrungsergänzungsmittel aufzunehmen, um eventuelle Mangelerscheinung auszuschließen, doch ob das wirklich nötig ist, lässt sich leicht mit einem kleinen Blutest beim Arzt feststellen. Besonders gewichtig ist da eher, dass genügend gegessen wird. Sonst kann die fett- und eiweißreiche, kohlenhydratarme und zuckerfreie Ketogene Ernährung im Extremfall Magersucht verursachen und zwar spätestens dann, wenn keine Fettreserven mehr existieren und dem Körper auch sonst zu wenige Nährstoffe zu Verfügung gestellt werden. Das merkt man übrigens am Ketonkörperüberschuss, also wenn sich zu viele Ketonkörper im Organismus befinden. Weil dadurch der pH-Wert absinkt, was zur Übersäuerung führt und damit zu einem leicht unangenehmen Azeton Geruch.
Der entsteht durch die überschüssigen Ketonkörper, die nicht nur über den Urin, sondern auch über die Schweißdrüsen und die normale Atemluft ausgeschieden werden und das kann man an einem typisch fruchtig säuerlichen Körpergeruch und Mundgeruch riechen und manchmal sogar schmecken. Also merken, immer ordentlich futtern bis man satt ist und das immer, wenn man Hunger hat, was natürlich nicht unbedingt zu bestimmten Zeiten sein muss. Das ist wie bei einem alten Auto, das von Diesel auf Salatöl umgestellt wird, das ist gesünder und umweltfreundlicher, doch wenn der Motor kalt ist, riecht es nach Fritten. Man sollte sich nur im Klaren sein, dass diese Ketogene Diät eine Ernährungsumstellung auf Lebenszeit beinhaltet und nicht als kurzzeitige Reduktionsdiät anzusehen ist.