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Zuckeralternativen

Was ist Zucker?

Wenn man den Begriff Zucker hört, verbindet man diesen im allgemeinen mit den handelsüblichen schlicht abgepackten Raffinade oder Weißzucker. Dabei ist Zucker ein Sammelbegriff für alle süß schmeckenden Saccharide, zu denen sowohl Einfach-, Doppel- als auch Vielfachzucker gehören. Womit auch Kandis-, Trauben- und Puderzucker und noch viel andere wie beispielsweise Karamel zu den Zucker Arten gehören. Sie haben meistens nur eine unterschiedliche Konsistenz, aber Zucker ist es trotzdem. So ist zum Beispiel der einfache handelsübliche Zucker ein Saccharose Doppelzucker, Kandiszucker besteht aus auskristallisierten Zuckerkristallen und der Puderzucker zählt zu den fein gemahlenen Raffinaden. Fest steht jedenfalls das Zucker, egal welcher Art, sowohl ein Nahrungsmittel als auch ein Genussmittel ist. Der Begriff Zucker bedeutet Süß und entwickelte sich aus dem Alt-Indischen Sanskrit Wort ?arkar?, das ins Arabische übersetzt Sukkar bedeutet und von da aus zum europäischen Zucker wurde. Er besteht hauptsächlich aus Kohlenhydraten die in Pflanzen durch die Photosynthese gebildet werden, so beispielsweise die Monosaccharide bzw. Einfachzucker wie die Glukose Traubenzucker und die Fruktose Fruchtzucker. Die Zweifachzucker Disacchariede bestehen hingegen aus zwei Stückchen Einfachzucker, zu ihr gehört die Saccharose die sich aus Glukose und Fruktose zusammensetzt. Wenn man allerdings Hunderte und Tausende einzelne Zuckerbausteine miteinander verknüpft erhält man Polisaccharide Vielfachzucker, also schwerverdauliche ungesunde Glukosebausteine, zu denen die Stärke gehört wie sie in Getreide und Kartoffeln drinsteckt. Womit auch die Hauptquellen für die Zuckerherstellung erwähnt sind, die Pflanzen, nur das vorwiegend Zuckerrüben und Zuckerrohr wegen ihrer ausgesprochen hohen Ergiebigkeit dafür genutzt werden. Die in ihnen enthaltenen Zuckerkristalle müssen nur durch Pressen oder Kochen in wässriger Lösung herausgelöst werden.

Auswirkungen von Zucker auf den Körper

Zucker bewirkt vieles im menschlichen Körper positives und auch negatives, doch leider überwiegt trotz seines so verführerischen Geschmacks eher das negative. Trotzdem fangen wir mal mit dem positiven Eigenschaften und Auswirkungen an und zwar schmeckt Zucker und Zuckerhaltiges einfach unglaublich gut und er ist ein anerkanntes Heilmittel. Denn er besitzt einen äußerst wirkungsvollen Desinfektionseffekt und vernichtet unerwünschte krankmachende Mikroorganismen wie Bakterien oder Schimmelsporen mit äußerster Gründlichkeit. Weshalb man Zucker zum Konservieren von Eingemachtem verwendet und ihn sehr erfolgreich zur Verhinderung und Heilung von Infektionen, wie bei der Behandlung von schweren Brandwunden einsetzt. Aber nicht nur bei äußerlicher Anwendung auch im Körper hinterlässt Zucker seine Spuren. Und zwar ziemlich sichtbare, da er heute in fast jedem Lebensmittel enthalten ist futtert der Mensch automatisch mehr davon als er benötigt und er in Energie umwandeln kann, wodurch die Fettpolster sich tüchtig vermehren. Trotz allem fühlt man sich glücklich nach jedem Zuckerschub, die Konzentration und ein Gefühl von Wohlbehagen steigt und man möchte mehr. Was kein Wunder ist, wenn man bedenkt das die Zuckerkohlenhydrate, den Blutzucker schlagartig in ungeahnte Höhen treiben, woraufhin der Körper schnell großen Mengen des Bauchspeicheldrüsen Hormons Insulin produziert um den Zucker schnellstmöglich wieder aus dem Blut zu entfernen und im Organismus zu verteilen. Bei diesem Prozess wird aber auch ein Enzym aktiviert, das im Gehirn das Glückshormon Serotonin produziert, welches Verantwortlich dafür ist, das Süßes essen Glücklich und Süchtig macht. Womit Zucker wohl zu den Drogen gezählt werden kann. Nur leider macht dieser Stoff nicht nur glücklich sondern auch Krank und das ganz gewaltig. So zerstört übermäßiger Zuckerkonsum die Darmflora innerhalb von kürzester Zeit was zu mächtigen Magen- und Darmproblemen wie Völlegefühlen, Blähungen, Durchfall und Verstopfung sowie zu Nieren- und Gallensteinen und mitunter sogar zu Entzündlichen Veränderungen führt. Außerdem kann ein Zuckerjunkie an Angstzuständen, Depressionen, Nervosität, Konzentrationsschwäche, geistiger Verwirrtheit, Antriebs- und Energielosigkeit, unerklärlicher Müdigkeit, Schlafstörungen und zudem an Diabetes, Fettsucht, Hautkrankheiten, Haarausfall, Pilzbefall und selbst an Menstruationsbeschwerden erkranken. Man sollte daher schon früh bei seinen Kindern anfangen, diese nicht mit Süßigkeiten zu überhäufen und darüber hinaus wenn möglich auf alternative Süßungsmöglichkeiten bei der Zubereitung der Mahlzeiten zurückgreifen. Das tut Körper und Geist gut.

Allgemein gültiges zu Zucker und Zucker Alternativen

Der größte Teil an Zucker den jeder täglich zu sich nimmt, isst er unbewusst, da er verborgen in fast allen industriell zubereiteten Lebensmitteln drin steckt. In Süßigkeiten, Limonade und Kuchen erwartet man dies ja aber selbst in Ketchup, Fruchtjoghurt, Pudding, Marmelade, Brot oder Fertigmahlzeiten und vielen anderen Nahrungsmitteln ist haufenweise Zucker drin. Weswegen es nicht wirklich sehr verwundert, das allein jeder Deutsche jährlich bis zu 34 kg Zucker, also annähernd 100 g pro Tag, in sich reinschaufelt. Gerade deshalb sollte man bei seinem selbst zusammengestellten Essen ganz besonders sorgfältig mit den Süßungsmitteln umgehen und da einfach mal zu Alternativen greifen. Freilich kommt es immer darauf an was man zubereiten möchte, denn nicht immer lässt sich Zucker so einfach austauschen. Mürbe- oder Biskuitteig beispielsweise würden weder mit Sirup noch mit Honig gelingen, sondern nur eine pappig matschige Masse werden. Ausprobieren lohnt sich dennoch, da es viele Süßungsmittel gibt, die teils alle ein unterschiedliches Aroma besitzen.

Wissenswertes zu Zucker und Zucker Alternativen

Wußten Sie, das normaler Haushaltszucker eine Dichte von 1,6 g/cm³ hat und damit schwerer als Wasser ist, man eine Menge von 203,9 g Zucker in 100 ml 20 °C warmen Wasser auflösen kann und sogar gigantische 487,2 g in 100 ml 100 °C heißem Wasser. Oder aber das 1g Zucker einen enormen Energiegehalt von 16,8 kJ bzw. 4 Kilokalorien beinhaltet, da wundert es nicht das Zucker Fett macht eher das Zucker hungrig macht. Dies wird aber wie bereits erwähnt durch die außerordentlich hohe Insulinausschüttung die der Verzehr von Zucker verursacht um innerhalb von kürzester Zeit einen starken Abfall des zum Abbau des Zuckers stark erhöhten Blutzuckers zu erreichen verursacht. Was wiederum zu einer vorübergehenden Unterzuckerung führt und damit schon kurz nach der Vertilgung der Nascherei zu einer neuerlichen Hungerattacke, man futtert sich sozusagen regelecht hungrig. Eine Spirale der viele nicht entfliehen können und wollen und die Fettpölsterchen fröhlich gedeihen lässt. Fröhlich, weil man sich dabei auch noch durch das bei diesem Vorgang mit gebildete Glückshormon Serotonin einfach nur wunderbar fühlt, nicht umsonst ist bei vielen Frustfuttern angesagt. Dabei muss man gar nicht völlig auf Süßes verzichten um diesem Teufelskreis zu entfliehen, denn es gibt viele verschiedene Zucker Alternativen die als Zuckeraustauschstoffe fungieren können. Wobei zusätzlich zu beachten ist das, viele Zucker Alternativen eine wesentlich höhere Süßkraft haben als normaler Haushaltszucker, wie beispielsweise Fruktose bzw. Fruchtzucker 1,4 mal süßer ist oder Stevia Zucker der sogar eine 600 mal höhere Süßkraft aufweist, weshalb man davon auch viel kleinere Mengen für den gleichen Süßungseffekt benötigt. Was wiederum auch der Gesundheit gut tut. Nicht umsonst greifen immer mehr Nahrungsmittelhersteller auf Zucker Alternativen wie Süßstoffe zurück, so findet man wenn man sich umguckt viele Genussmittel wie Getränke, Eis, Joghurt, Puddings, Marmeladen, Zahnpflegekaugummis und noch viele andere Delikatessen.  

Die verschiedenen Ersatz Möglichkeiten von Zucker bzw. die Zucker Alternativen

Es gibt wie schon gesagt einige verschiedene Zucker Alternativen, auf die wir in diesem Abschnitt etwas näher eingehen möchten, um die unterschiedlichen Möglichkeit die man zum süßen anstelle von handelsüblichen Zucker hat aufzuzeigen.1. SüßstoffeSüßstoffe sind in der Regel chemisch bzw. künstlich hergestellte Süßungsmittel mit einer sehr hohen Süßkraft, weswegen schon geringe Mengen von ihnen genügen um eine starke Süßungswirkung zu erzielen. Sie sind zumeist völlig kalorienfrei, hitzestabil und unschädlich für die Zahngesundheit. Da sie rein synthetisch hergestellt werden, sind sie bei Biofreaks jedoch nicht gern gesehen, trotzdem nutzt die Industrie sie immer häufiger zum süßen ihrer Produkte. So findet man Süßstoffe heute in Light-, Diabetiker- und Erfrischungsgetränken, Automaten Kaffee, Jogurts, Süßwaren, Kaugummis, Zahnpasta, Soßen und in vielen Fertiggerichten. Wobei neben ein paar anderen nur rein industriell genutzten wie Acesulfam K, Thaumatin und Neohesperidin DC für den Normalverbraucher vor allem die Süßstoffe Saccharin, Cyclamat und Aspartam in Frage kommen. Hiervon ist Saccharin das wohl bekannteste und am längsten genutzte, es lässt sich sehr lange Lagern, ist kalorienfrei, hitze- und gefrierbeständig und wird vom menschlichen Organismus unverdaut und ohne diesen zu beeinflussen wieder ausgeschieden. Das ebenso hitzebeständige Cyclamat ist noch nicht so lange auf dem Markt, wird aber gern zum Kochen und Backen und für kalorienreduzierte Lebensmittel verwendet da es nicht ganz so süß wie Saccharin ist dessen Süßkraft den von Zucker um das 35-fache übersteigt. Auch Cyclamat wird unverdaut wieder ausgeschieden, wodurch es auf den Stoffwechsel keinen Einfluss nimmt. Diese Süßstoff Variante gibt es in Tabletten, Streu- und in Flüssigform. Aspartam hat eine viel höhere Süßkraft als Saccharin, dafür aber auch ein paar wenige Kohlenhydrate, die jedoch in einer so geringen Höhe das man sie getrost tolerieren kann. Dies ist einer der wenigen Süßstoffe die man nicht sehr lange Lagern kann und die man auch nicht erhitzen sollte, da es dann seine Süßkraft verliert. Weil Aspartam die Aminosäure Phenylalanin enthält wird es zudem nicht von jedem vertragen, weshalb damit gesüßte Lebensmittel speziell gekennzeichnet werden müssen.Alles in allem sollte man sich also vorher genau überlegen was man süßen möchte um den für seine Zwecke richtigen Süßstoff zu finden. Fest steht aber das es kaum eine andere Möglichkeit gibt mit so wenigen Kalorien und Kohlenhydraten seine Speisen zu versüßen, außer dem momentan einzigen auf dem Markt erhältlichen rein pflanzlichen Stevia Süßstoff vielleicht.2. SteviaStevia ist ein natürlicher aus dem Süßkraut bzw. Honigkraut Stevia Rebaudiana gewonnener rein pflanzlicher Süßstoff, der zirka 300 mal süßer als einfacher Haushaltszucker ist und keine Kalorien bzw. Kohlenhydrate hat, dafür aber voller Vitamine und Mineralstoffe steckt. Sie hat keinen Einfluss auf den Blutzucker- und Insulinspiegel und damit auch nicht auf die Hunger-Sättigungsregulation und sie besitzt nachweislich einen heilenden Effekt bei Beschwerden wie beispielsweise Bluthochdruck, Infektionen und Zahnerkrankungen wie Karies. Wodurch Stevia eine sehr gesunde Zucker Alternative ist mit der sowohl jeder der den ungesunden normalen Zucker vermeiden möchte als auch Diabetiker und Diätwillige ihre Speisen auf eine einfache gesunde Weise versüßen können. Stevia Süßstoff gibt es übrigens in gut portionierbarer praktischer Pulver und Tablettenform.3. Fruktose Fruchtzucker bzw. ZuckeralkoholeFruktose Fruchtzucker sind leicht wasserlösliche, farb- und geruchlose, süß schmeckende natürlich vorkommende chemische Verbindungen die eine prismen- oder nadelförmige Kristalline Struktur haben und zu den Zuckeralkoholen zählen. Zu ihnen gehören Sorbit, Xylitol, Isomalt, Lactit, Maltit und Mannit, von denen Xylit und Maltit ungefähr die gleiche Süßkraft und Sorbit, Mannit und Isomalt nur etwas mehr als die halbe wie normaler Haushaltszucker haben. Diese Süßungsstoffe haben aber alle den Vorteil, das sie bei ihrer Verstoffwechslung den Blutzucker- und damit auch den Insulinspiegel nicht beeinflussen, wodurch sie zur Herstellung von Diabetikerlebensmitteln geeignet sind und man sie auch getrost als Zucker Alternative bei Diäten verwenden kann. Man sollte aber darauf achten das man nicht zuviel davon nimmt, denn im Übermaß können Fruchtzucker bzw. Zuckeralkohole leicht abführend wirken. Ein Blick auf industriell hergestellte Lebensmittel lohnt sich hier besonders, denn da Zuckeralkohole nur einen Energiegehalt von 2,4 kcal/g aufweisen, dürfen damit gesüßte Produkte laut Gesetz als Zuckerfrei gekennzeichnet werden.Sie werden vorwiegend aus Früchten und Pflanzen gewonnen, wie beispielweise das Sorbit, welches auch unter den Namen Sorbitol, Glucitol und Hexanhexol bekannt ist und das Lebensmittelzusatzstoff Kennzeichen E 420 trägt. Dieses extrahiert man aus Ebereschen Vogelbeeren, Birnen, Pflaumen, Äpfeln, Aprikosen, Pfirsichen, Rosinen und Trockenobst sowie aus Mais- und Weizenstärke. Aber auch das Xylitol, das auch unter dem Begriff Xylit bekannt ist und unter dem Zuckeraustauschstoff Kennzeichen E 967 zu finden ist, destilliert man aus Pflanzen. Hier sind Gemüsesorten wie etwa Blumenkohl und Maiskolbenreste, Früchte wie Pflaumen, Erdbeeren und Himbeeren sowie die Rinde bestimmter Holzarten wie Birke, weshalb man ihn auch als Holzzucker bezeichnet, die maßgeblichen Lieferanten. Da die Gewinnung von Xylitol allerdings sehr aufwendig ist, ist er auch eine sehr teure Zucker Alternative. Trotzdem wird er gern verwendet den er lässt sich karamellisieren, ist hitzestabil und da er im Mund den Speichel löst, verursacht Xylitol einen kühlenden Effekt der dem erfrischenden Geschmack von Menthol nahe kommt.Auch die anderen Fruchtzucker bzw. ZuckeralkoholSorten werden auf diese weise mehr oder minder mühevoll der Natur abgetrotzt und finden sich dann als erwerbbare Süßungsmittel wieder, mit denen man seine Speisen dezent versüßen kann wenn man möchte.4. HonigHonig wird schon seit Menschengedenken als Süße Leckerei verehrt und zum süßen von allen möglichen Speisen verwendet. Er ist ein eines Naturprodukt, das voller gesunder Inhaltsstoffe steckt, genaugenommen sogar aus 200 verschiedenen Inhaltsstoffen, wobei die am meisten vorhandenen Fruchtzucker, Traubenzucker, Wasser, Mineralstoffe, Proteine, Enzyme, Aminosäuren und Vitamine sowie in kleinen Mengen auch Pollen und Aromastoffe sind. Dadurch hat er je nach Blütensorte einen ganz typischen Eigengeschmack und eine wissenschaftlich nachgewiesene antiseptische sowie stark gesundheitsfördernde Wirkung. Je nach dem Mischungsverhältnis des Frucht- und Traubenzuckers ist er fest kristallisiert oder eher flüssig, wobei allerdings auch ein anfangs noch flüssiger Honig durch längere Lagerungszeit langsam auskristallisiert und somit fest wird, was seine Qualität aber in keinster Wese beeinträchtigt. Er wird an und für sich vom den Honigbienen zur eigenen Nahrungsvorsorge gesammelt, die dafür tagtäglich mühevoll tausende von Blüten nach Nektar und Honigtau absuchen. Doch wie das im Leben so ist, derjenige der die Arbeit hat sieht von den Erträgen meist wenig und so wird den kleinen fleißigen Bienchen regelmäßig der Honig von den Imkern wieder geraubt. Was für die Biene schlecht ist, für uns aber wiederum sehr gut, denn mit ihm lassen sich so gut wie alle Speisen in süße Verführungen verwandeln, ob in Getränken, in Backwerk oder wo auch immer Honig ist zu jeder Zeit eine hervorragende Zucker Alternative, die man auch so naschen kann.5. DicksaftDicksäfte sind hochkonzentrierte Fruchtsäfte die zu annähernd 65 % aus Fruchtzucker bestehen, sie sind wie der Name schon sagt sehr dickflüssig und schmecken besonders intensiv nach den Säften der Früchte aus denen sie gewonnen wurden. Hierbei kann man alle Früchte angefangen von Apfel oder Birne bis hin zu exotischen Früchten wie Annanas verwenden, solange sie nur Süß und Saftig sind. Die Herstellung ist im Prinzip recht einfach der aus den Früchten gepresste Saft wird entsäuert, geklärt und stark eindickt. Allerdings benötigt man zu Gewinnung von einem Liter Dicksaft fast 10 Liter Fruchtsaft. Dabei soll Agavendicksaft von allen möglichen Säften noch am neutralsten schmecken und das obwohl er bis zu 90 % aus reinem Fruchtzucker besteht. Dicksäfte sind mächtig süß, gigantisch klebrig und haben vielmals trotzdem eine milde Säure, aber auch einen nicht immer willkommenen ausgeprägten Eigengeschmack. Man benötigt daher nicht sehr viel um mit ihnen eine dominierende süß-würzige Wirkung zu erzielen. Sie sind nur ein wenig flüssiger als Honig dafür aber doppelt so süß wie der handelsübliche weiße Haushaltszucker. Trotzdem haben Dicksäfte kaum eine Auswirkung auf den Blutzucker- und Insulinspiegel, womit sie hervorragend für Diabetiker und Diätwillige geeignet sind. Sie sind zudem eine wunderbare Zucker Alternative zum Süßen von diversen Fruchtjoghurts, Marmeladen, Desserts, Müslis, Gebäck, Milch-Shakes und vielem mehr. Ausprobieren und prüfendes Experimentieren lohnt sich hier ganz besonders.6. SirupUnter Sirup verseht man eine außerordentlich zähflüssige hoch konzentrierte Zuckerlösung, die durch mehrmaliges Kochen und ähnliche Verfahren aus stark zuckerhaltigen Flüssigkeiten gewonnen wird wie etwa Zuckerwasser, Pflanzen- und Fruchtsäfte oder beispielsweise Zuckerrübensaft. Er hat einen außergewöhnlich hohen Zuckergehalt von mindestens 60 bis 80 % was ihm eine lange Haltbarkeit beschert und enthält viele lebenswichtige Mineralien wie Eisen und Magnesium. Wobei es viele verschiedene Sirup Arten gibt, wie den Ahornsirup der leicht karamellartig schmeckt und in Kanada und Nord-Amerika schon seit Jahren eine beliebte natürliche Zucker Alternative zum versüßen der traditionellen Waffeln und Pfannkuchen und ähnlichen Leckereien genutzt wird. Oder der Kandissirup der ein purer Zuckersirup ist, welcher bei der Produktion von Kandiszucker extrahiert wird und der aromatische Wipfelhonigsirup der aus Tannen- oder Fichtentrieben hergestellt wird. Auch nicht zu vergessen ist der Zuckerrübensirup, der eine unentbehrliche Zutat der Weihnachtsbäckerei und ein überaus delikater Brotaufstrich ist. Mit Frucht- und Obstsirups wie dem Holunderbeeren-Sirup lassen sich wunderbar aromatische Limonaden herstellen und der aus der Stärke von Kartoffeln, Mais oder Bataten gewonnene Malzsirup ist ein toller Zusatz für allerlei Süßwaren und Knabbereien. Der als Kaftan bekannte aus der Frucht des Johannisbrotbaums gewonnene Sirup ist ideal zum Einwecken und der süß duftige Rosenblüten-Sirup der aus Zitronensaft, Zitronenschalen und Rosenblätter destilliert wird ist ein kulinarischer Genuss in Quarkspeisen, Jogurts und zum versüßen von Müslis.7. Frisches Obst und TrockenobstFrisches Obst lässt sich prima zum süßen von Salaten verwenden und ist zudem ein hervorragender gesunder Snack für zwischendurch. Noch süßer ist allerdings Trockenobst, auch Dörrobst genannt, das in getrockneten Zustand eine Restfeuchtigkeit von etwa 20 % aufweist, wobei der Zuckergehalt durch das Trocknen prozentual gesehen zum Flüssigkeitsverlust mächtig ansteigt. Dieser Zuckerstoff belastet jedoch den Stoffwechsel nicht so sehr wie einfacher Zucker, zudem geht er schnell ins Blut und macht länger satt. Getrocknetes Obst ist lange haltbar und wird aus reifen Früchten die in Würfel, Streifen oder Scheiben geschnitten sind hergestellt. Zum trocken eignen sich etliche köstliche Fruchtsorten wie Äpfel, Birnen, Pflaumen, Zwetschgen, Weintrauben, Erdbeeren, Kirschen, Pfirsiche, Aprikosen, rote Beeren wie Berberitze und Hagebutte, Kiwis, Datteln, Feigen, Bananen, Papayas, Ananas, Mangos, Maulbeeren, Cranberries, die Jackfrucht und Kokosnüsse. Man kann frisches und auch getrocknetes Obst zum Backen, Kochen, Garnieren und zum so knabbern verwenden es in Salate und vielerlei andere Speisen mischen, wo ihre fruchtige Süße dem ganzen Gericht eine milde Note gibt.8. Brauner bzw. Vollrohr ZuckerDer braune Zucker ist nicht so stark raffiniert wie der weiße, wobei es auch Fälle gibt wo weißer Zucker einfach nur mit Sirup braun eingefärbt wurde. Er hat einen leicht malzigen mitunter auch karamellligen Geschmack, eine goldbraune Farbe und ist in Sachen zahngesundheitlicher Risiken nicht besser als sein weißer Bruder. Aber da er rein natürlich aus dem getrockneten Saft des Zuckerrohrs hergestellt wird, enthält er im Gegensatz zu handelsüblichen Haushaltszucker noch sämtliche Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente des Ausgangsprodukts. Womit er im Prinzip trotz allem wesentlich gesünder als der weiße ist und damit eine noch akzeptable Zucker Alternative darstellt.Nun liegt es an jedem selbst für sich festzustellen was einem am besten schmeckt und was man dafür verwenden möchte. Man kann unter umständen auch verschiedenes Ausprobieren und miteinander vermischen, doch sollte man immer bedenken, das die meisten der zur Verfügung stehenden Zucker Alternativen eine extrem hohe Süßkraft haben und mitunter auch noch einen einzukalkulierenden gewissen leichten Eigengeschmack aufweisen. In dem Sinne viel Spaß beim experimentieren.    Copyright-HinweisTexte und Bilder auf diesen Internetseiten sind urheberrechtlich geschützt.(c) 2010 Hemmerling & Richling GbR HaftungsausschlussAlle Inhalte dieser Internetseite wurden sorgfältig geprüft und nach bestem Wissen erstellt. Für die dargebotenen Informationen wird dennoch kein Anspruch auf Vollständigkeit, Aktualität, Qualität und Richtigkeit erhoben.