• Schneller Versand
  • Versandkostenfrei ab 50€
  • 14 Tage Widerrufsrecht
Adventskalender
kostenlose Service Hotline 0335 - 869 497 60 Mo. - Fr. 09.00 - 16.00 Uhr
SSLKauefersiegel

Süßstoff Splenda

Was ist Splenda?

Der Splenda Süßstoff  ist eine sogenannte Sucralose und damit ein kalorienfreier Süßstoff, der ein hervorragender Ersatz für den ungesunden normalen Zucker und eine süße alternative zu dem in Europa noch nicht überall zugelassenen rein pflanzlichen Zuckerersatzstoff Stevia darstellt. Der Splenda Süßstoff bzw. die Sucralose wurde erstmals im Jahre 1975 von dem indischen Chemiker Shashikant Phadnis bei seinen intensiven Studien am Queen Elizabeth College im Britischen London synthetisiert. Dieser junge Wissenschaftler war dabei eher zufällig auf diese außergewöhnlich süß schmeckende Verbindung gestoßen, als er nach einem neuartigen auf Zuckern basierenden Insektizid forschte. Seiher hat sich ungeheuer viel getan, denn inzwischend ist diese überaus süße Alternative chemischer Natur, die in etwa 600 mal süßer als Saccharose und dazu genialer weise noch völlig kalorienfrei ist, in weit mehr als 60 Ländern zugelassen, darunter übrigens auch seit Anfang 2005 in Deutschland. Der Splenda Süßstoff wird in Europa derzeit von dem Unternehmen McNeil Nutritionals, einer Tochterfirma des amerikanischen Pharma- und Medienkonzerns Johnson&Johnson, vertrieben. Deren Geschäftsführerin Debra A. Sandler schreibt derzeit mit diesem Produkt Geschichte, denn sie hat es innerhalb von 5 Jahren geschafft, den hart umkämpften Zuckermarkt derart zu beeinflussen, das der Splenda zum Süßstoff Produkt zur Nummer eins auf dem Markt wurde. Selbst in der sonst eher unwilligen schwer zu überzeugenden Europäischen Union ist der Splenda Süßstoff offiziell als Lebensmittelzusatzstoff zugelassen und nunmehr unter dem Nahrungsmittelkennzeichen E 955 in vielen Lebensmitteln und Nährmitteln zu finden. Dies ist eine Erfolgsgeschichte die man sich für das pflanzliche Äquivalent Stevia vielerorts gewünscht hätte. Allerdings hat der Splenda Süßstoff im Gegensatz zu Stevia auch keinerlei Nachgeschmack, was wierum für ihn spricht. Nicht umsonst süßt Coca Cola ihre Coke Light mit Splenda und viele namhafte Teehersteller wie der englische Whittard schwören auf die Splenda Süße bei der Herstellung ihrer Instant-Tee's. Womit wiedermal bewiesen ist, das sich Qualität durchsetzt, wenn man es denn zulässt.

Eigenschaften von Splenda Süßstoff

Der Splenda Süßstoff  wird aus Zucker während der selektiven Chlorierung von Saccharose gewonnen bei der drei Hydroxyl-Gruppen gegen drei Chlor-Atome ausgetauscht werden, weshalb er genau genommen wissenschaftlich gesehen eine Trichlorsaccharose Sucralose ist. Anders als Saccharin und Stevia hat die Sucralose nicht diesen mitunter bei übermäßigem Gebrauch vorkommenden unangenehmen bitteren Nachgeschmack und obwohl es aus dem überaus Kalorienreichen Zucker hergestellt wird selbst keine Kalorien und erfreulicherweise auch keine Kohlenhydrate. Was einerseits jede Diätwillige Naschkatze glücklich machen dürfte und andererseits dazu führt das Sucralose bzw. der Splenda Süßstoff beim verstoffwechseln vom menschlichen Organismus auch nicht wie ein Zucker oder Kohlenhydrat behandelt und infolgedessen auch nicht zur Energieabdeckung eingesetzt, sondern unverändert wieder ausgeschieden wird. Sucralose hat eine unglaublich feine, überaus gewaltige intensive Süßkraft, welche die von normalem haushaltsüblichen Zucker um das 600-fache übertrifft. Darüber hinaus besitzt der Splenda Süßstoff eine extrem gute Löslichkeit, ist super leicht Mischbar und außergewöhnlich Hitzebeständig. Womit er sowohl in kalten als auch in heißen Lebensmitteln und Getränken einsetzbar ist und zudem auch ausgezeichnet zum Kochen und Backen geeignet ist. Allerdings hat der Splenda Süßstoff dadurch das er chemisch hergestellt und damit anders aufgebaut ist als Zucker, ein anderes Süßeprofil als dieser. Das heißt sein süßer Geschmack setzt zwar etwas später ein, er bleibt jedoch dafür auch wesentlich länger erhalten und das auch noch nach dem Herunterschlucken des mit ihm gesüßten Lebensmittels, was ein wenig gewöhnungsbedürftig und eher ein Vorteil für Kenner und Genießer ist.

Verwendungsweise von Splenda

Der Splenda Süßstoff  wird wie der Name schon sagt als Süßstoff bzw. Ersatzsüßungsmittel anstelle von Zucker eingesetzt. Er ist der derzeit meist verkaufte Süßstoff, der dazu noch als Zucker hergestellt wird, wobei man von ihm durch seine gewaltige Süßkraft Mengenmäßig nur einen winzigen Bruchteil von dem benötigt, was man an Zucker bräuchte, um die selbe Wirkung zu erzielen. Weswegen viele Lebensmittelhersteller inzwischend weltweit auf diesen Zuckerersatz zurückgreifen und es unzählige Einsatzvariationen gibt. Nur wo es beim Endprodukt auf Struktur, Beschaffenheit und Volumen ankommt wie beim karamellisieren, bräunen, konservieren und ähnlichen Dingen, da ist dann doch eher ein Süßungsmittel wie Honig oder Haushaltszucker angebracht. Wo es dagegen um Süße in jeglicher Form, angefangen vom Kochen und Backen bis hin zur Süßwarenherstellung oder etwa um Gesundheitsvorsorge wie beispielsweise der Vorbeugung von Karies und Fettleibigkeit geht, da ist der Splenda Süßstoff unschlagbar günstiger. 

Darreichungsformen des Splenda Süßstoffes

Den Splenda Süßstoff gibt es in vielen unterschiedlichen Darreichungsarten und Mixturen, wie zum Beispiel in Form von Tabletten, Granulaten, Pülverchen in Sticks und Tütchen und auch in Flüssiger Gestalt. Wobei die flüssige Tafelsüße meistens nur Sucralose und Wasser enthält und die in Pulver- Granulat und Tablettenform bisweilen neben dem Hauptbestandteil Sucralose zusätzlich noch eine bunte Mischung aus Dextrose, Maltodextrin bzw. Lactose sowie Leucin und Carboxymethylcellulose oder zumindest Teile davon beinhalten kann. Was gelegentlich allerdings je nach Angebot variiert. Es ist also wichtig immer draufzugucken was drin steckt, bevor man sich für ein bestimmtes Splenda Produkt entscheidet. In mehr oder minder allen auf dem Markt erhältlichen Einzelverpackungen die in Tabletten und Pulverform angeboten werden, sind in der Regel 1 Gramm Splenda Süßstoff pro Tabs oder Päckchen drin. Dies reicht meist völlig aus um eine Tasse Kaffee, Tee oder ähnliches zu süßen, da dieses eine Gramm die Süßkraft von zwei Teelöffeln Zucker beinhaltet. Das Splenda Granulat wird jedoch eher nach Volumen in ml abgemessen und weniger nach seinem Gewicht, da es größtenteils zum Backen und Kochen genommen wird. Hierbei beträgt das übliche Umrechnungsverhältnis zu Zucker fast immer so an die 1 zu 1.15, das heißt 1 Gramm Zucker werden durch etwa 1.15 ml Splenda ersetzt, was allerdings je nach Wunsch und Geschmack noch individuell angepasst werden darf, da dies eher erfahrungswerte sind. 

Vor- und Nachteile von Splenda

Der Splenda Süßstoff  ist an und für sich eine feine Sache, aber dadurch das er nicht verstoffwechselt werden kann, landet er wie viele andere chlororganische Verbindungen in den Kläranlagen und damit in der Umwelt. Das ist für den menschlichen Organismus zwar ausgesprochen gut, aber da Sucralose aus dem der Splenda Süßstoff nun mal besteht, nur sehr langsam abgebaut werden kann, für die Umwelt eine zusätzliche Belastung. Allerdings benötigt man von diesem Süßungsmittel auch nur sehr wenig, wegen seiner extrem hohen Süßkraft und er ist gesundheitlich gesehen ein Fortschritt. Denn  Splenda Süßstoff hat keine Kalorien und keine Kohlenhydrate und daher keinen nennenswerten physiologischen Brennwert, womit es viele Krankheiten wie Übergewicht, Karies, Diabetes, Herz- Kreislaufprobleme und vieles mehr verhindert und damit den Medikamentenkonsum verringern hilft, was wiederum der Umwelt zugute kommt. So muss jeder für sich entscheiden ob er sich diesen momentan noch etwas teuren Genuss gönnt oder nicht, ausprobieren lohnt sich auf jeden Fall, schon allein wegen der gesundheitlichen Aspekte.  Copyright-HinweisTexte und Bilder auf diesen Internetseiten sind urheberrechtlich geschützt.(c) 2010 Hemmerling & Richling GbR HaftungsausschlussAlle Inhalte dieser Internetseite wurden sorgfältig geprüft und nach bestem Wissen erstellt. Für die dargebotenen Informationen wird dennoch kein Anspruch auf Vollständigkeit, Aktualität, Qualität und Richtigkeit erhoben.