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Ketogene Diät

Die Ketogene Diät

Die Ketogene Diät greift die ursprüngliche Ernährungsweise aus den Anfängen der Menschheit wieder auf. Denn im Grunde hat sich der Mensch in den letzten 10.000 Jahren zwar äußerlich und in seiner Handlungs- und Lebensweise geändert, aber genetisch gesehen und innerlich eben nicht. Sein Stoffwechsel ist immer noch der gleiche wie früher, der eines Fleischfressers, welcher sich nebenbei von Beeren, Obst, Pilzen, Nüssen und Wurzeln ernährt. Selbst ein noch so guter Jäger und Sammler konnte Kuchen, Brot, Nudeln oder ähnliches auf seinen Streifzügen finden, ein paar Körnchen Gras und Getreide vielleicht, aber mehr auf keinen Fall und auch Zucker gab es höchstens mal in Form von ein wenig Honig, weshalb Kohlehydrate damals Mangelware waren. Wenn jemand irgendwelche kohlehydrathaltigen Dinge fand, konnte er froh sein. Weswegen Knabberzeug und Süßkram wohl auch noch in unseren, nun deutlich weiterentwickeltem Dasein, so sehr beliebt und begehrt ist. Tierisches Fleisch und Fett war die Hauptnahrung und sollte es auch weiterhin sein, wie sie es heute noch bei manchen Völkern wie den Inuits bzw. Eskimos und einigen afrikanischen Stämmen ist, die sich rein Ketogen nur von Fleisch, Fisch und Fetten ernähren. Als der Mensch den Ackerbau entdeckte war dies der erste Schritt in die Wohlstandsvöllerei unserer heutigen Zeit und damit der Beginn von Krankheiten wie Herz-Kreislauf-Störungen, Übergewicht, Fresssucht, Diabetes, Karies, Migräne und vielen weiteren unangenehmen Erscheinungen. Übrigens alles Probleme die Ketogen lebende Völker wie die Inuits nicht kennen, da sie keine oder nur sehr wenige Kohlehydrate essen. Das die Ernährungsweise heutzutage offensichtlich zu Kohlenhydratlastig ist, stellte erstmals der französische Meisterkoch, Philosoph und Gastrosoph Jean Anthelme Brillat-Savarin im 19. Jahrhundert fest, woraufhin er die Ketogene Diät als LowCarb Variante entwickelte. Er schrieb ein Buch über seine Erkenntnisse und dokumentierte die Vorteile der kohlenhydratfreien fettreichen Ernährung. An Hand dieser Tipps machte der Londoner Unternehmer William Banting 1863 so erfolgreich eine Ketogene Diät, bei der er nahezu 50 Pfund abnahm, das auch er darüber ein Buch schrieb. Dies veranlasste verschiedene Ärzte und Forschergruppen viele Jahre dazu sich näher mit dieser Diät Variante zu beschäftigen. Unter anderem entwickelte der amerikanische Kardiologe und Ernährungswissenschaftler Dr. Robert Atkins nach diesem Prinzip seine Atkins Diät, die einen regelrechten Diätboom auslöste. Die Ketogene Diät ist heute eine der erfolgreichsten Diät Formen da sie auf den natürlichen Hungerstoffwechsel aufbaut, also auf eine Fett- und Eiweißreiche aber kohlenhydratlimitierte, protein- und kalorienbilanzierte Ernährung setzt. Woher auch der Name Ketogen stammt, denn durch den Verzicht auf Kohlehydrate ist der Körper gezwungen Ketonkörper als Ersatzkohlehydrate zu bilden wodurch die Fette notgedrungen zu den Hauptenergielieferanten werden, was man dann als Ketose bezeichnet. Nicht umsonst behaupten Insider das eine Reduktion der Nahrungsfette dem Körper genauso schadet wie Trinkwasser Entzug.

Die Ketogene Diät und ihre Wirkungsweise

Die Ketogene Diät ist die natürlichste und ursprünglichste, dem Stoffwechsel des menschlichen Organismus angepassteste Art der Ernährung. Ihre Funktions- bzw. Wirkungsweise ist im Grunde ganz einfach, wenn man weiß wie der Stoffwechsel arbeitet. Eine wichtige Rolle spielen dabei die Hormone, die bekanntermaßen einerseits recht nerven, ja das Leben exorbitant durcheinanderwirbeln können und andererseits auch sehr hilfreich sind. Es kommt eben immer darauf an wann sie wie und an welcher Stelle wirken. Bei der Ketogenen Diät bzw. der Ketose sind es die Hormone Insulin und Glucagon die in Wechselwirkung miteinander stehen, will heißen eines von denen kann immer nur aktiv sein, sie sind sozusagen Gegenspieler. Sie sind beide Bauchspeicheldrüsenhormone, nur das Insulin ein Speicherhormon ist, das körperaufbauend wirkt und immer dann produziert wird, wenn der Blutzucker steigt. Was er bei der Aufnahme von Zucker- und Kohlenhydrathaltigen Lebensmitteln in erheblichen Ausmaßen tut. Das Insulin reguliert den Blutzucker schnell wieder nach unten, indem es die Zelle veranlasst die Nährstoffe aus dem Blutstrom aufzunehmen, wodurch die Fettdepots leider wachsen. Das Bauchspeicheldrüsenhormon Glycogen hingegen ist ein Kohlehydrat das der Körper selber aus den vorhandenen in den Fettdepots eingelagerten Energiespeichern produziert, wenn von außen keine oder nur wenige Zucker und Kohlenhydrathalte zugeführt werden. Glycogen wird in der Leber und in den Muskeln gespeichert und ist ein Zweifachzucker, der den Blutzucker in geringem Maße steigen lässt und ihn auf einem stabilen Niveau hält, womit er sozusagen eine Unterzuckerung verhindert. Das ganze nennt sich dann Ketose, denn durch die Produktion und Wirkungsweise des Glycogen wird die Fettverbrennung in Gang gesetzt. Wichtig ist auch zu Wissen, das die mit der Nahrung aufgenommenen Proteine beim Verstoffwechseln zu 50 % und bei den Fetten nur die 10 % Glycerinanteil zu Glucose umgebaut werden können. Dadurch ist der Körper gezwungen außerdem auf seine gespeicherten Glycogenvorräte zurückzugreifen, um seinen Energiebedarf zu decken und den Blutzuckerspiegel aufrecht zu erhalten. Das bewirkt, das sich der Körper auf den ureigensten Hungerstoffwechsel umstellt, wodurch die in der Leber und in den Fettdepots eingelagerten Fette als Energielieferanten zu Ketonkörpern abgebaut werden und man automatisch abnimmt. Denn dieser Vorgang ist nicht mehr umkehrbar, ungenutzte Ketonkörper können nicht wieder eingelagert werden, sie verlassen den Organismus auf natürlichem Wege durch die Urinabgabe. Womit bei einem neuerlichen Energiebedarf dieser nur durch den Abbau von weiteren Fetten gedeckt werden kann. Das Funktioniert wunderbar, solange man sich nicht mit Zucker und Kohlenhydraten voll stopft und genügend tierische Fette aufnimmt. Denn der Organismus benötigt diese und deren Inhaltsstoffe, da die Organe sowie alle zum Überleben notwendigen Vorgänge diese zum ordnungsgemäßen Arbeiten benötigen. Fehlen diese wichtigen Energie- und Aufbaulieferanten kann es unter Umständen zu Mangel- und Ausfallerscheinungen kommen. Weshalb die Ketogene Diät schon allein wegen der erforderlichen notwendigen Stoffwechselumstellung eine doch eher langwierige, wenn nicht sogar lebenslang zu empfehlende Ernährungsanpassung darstellt. Wenn man sich dafür entscheidet, dann richtig und nicht nur ein wenig. 

Beschreibung der ketogenen Diät

Die Ketogene Diät ist eine feine Sache für alle die Fettes und vor allem Fleischreiches Essen lieben. Denn anderes als die üblichen du darfst nicht Diäten ist dies hier ausdrücklich gewollt und gestattet. Fleisch ist gesund, leicht verdaulich und entspricht den menschlichen Bedürfnissen, es beinhaltet alles was der Mensch benötigt und das in einer Form die der Mensch viel intensiver und gründlicher Nutzen und Verstoffwechseln kann als es mit Pflanzlicher Nahrung je möglich sein wird. Diese stark kohlenhydratreduzierte Ernährung wird nicht umsonst in immer mehr Diät Varianten wie der LowCarb oder der Ätkins Diät aufgegriffen und propagiert, wenn sie nicht funktionieren würde. Die Ketogene Diät setzt völlig auf eine Kohlenhydratreduzierte, Protein-, Fett- und Eiweißreiche Ernährung. Wobei die Nahrung optimalerweise zu 80 % aus Fetten und Eiweißen und nur zu 20 % aus Proteinen und Kohlenhydraten bestehen sollte, um eine funktionierende Ketose aufrechtzuerhalten. Je weniger Kohlenhydrate und um so mehr tierische Fette, um so besser und wirksamer ist die Ketogene Diät allerdings. Denn wenn Fett und Eiweiß in der Nahrung fehlen und dabei vor allem die tierischen Fette und Eiweiße kann dies zu extrem starken Mangelerscheinungen, Muskelabbau, Hautproblemen und vielen anderen unangenehmen Problemen führen. Das weglassen von Zucker- und Kohlenhydraten hat hingegen eher Vorteile, denn diese beinhalten mehr Energie als der Organismus verwerten kann, dies wirkt sich negativ auf den Blutzuckerspiegel aus, wodurch Insulin ausgeschüttet wird und die ungeliebten Fettdepots sinnlos anwachsen, was wiederum den Stoffwechsel unnötig belastet. Keine oder nur wenige Zucker- und Kohlenhydrate heißt also gesünder leben. Während eine fett- und eiweißreduzierte Ernährung schwere körperliche Folgen haben kann.

Die Ketogene Diät und ihre Anwendung

Die Ketogene Diät Realisierung erfordert mächtig viel Entschlossenheit, zumindest was den Verzicht auf Zucker- und Kohlenhydrathaltige Lebensmittel wie Süßkram, Knabberzeug, Kuchen, Brot, Nudeln und ähnliches betrifft. Die Anwendung der Ketogenen Diät wird in der Regel in mehrere Abschnitte unterteilt. Denn der Organismus muss erst einmal sanft an die neue Ernährungsform herangeführt werden um die gewünschte Stoffwechselumstellung einzuleiten, danach wird die Zusammenstellung der Nahrung optimiert und an die jeweiligen Lebensumstände angepasst. Denn ein körperlich schwer arbeitender benötigt eine andere Nahrungsmenge und Zusammenstellung als jemand der nur im Büro sitzt. So sind für die wesentlich körperlich mehr belastete Gruppe in geringen Maßen bestimmte Kohlenhydrate zugelassen, während die doch eher mehr seelisch und geistig geforderte Gruppe der Büroleute diese nicht unbedingt benötigt. So werden bei richtiger Handhabung der Ketogenen Diät die Kohlenhydrate langsam je nach Betätigung und Bewegungspotential auf rund 0 bis 20 g täglich reduziert. In Phase 2 erfolgt dann wieder eine allmähliche geringe Steigerung um ungefähr 5 g die Woche, aber nur bis zu dem Punkt wo die Gewichtsabnahme immer noch erfolgt. Sobald sie stagniert oder man sogar beginnt wieder zuzunehmen, ist die kritische Marke Überschritten, das heißt um den gewünschten Ketogenen Effekt zu erzielen, ist es Notwendig seine Kohlenhydratzufuhr immer knapp unterhalb der kritischen Marke zu belassen und sich hauptsächlich von Proteinreichen tierischen Eiweißen und Fetten wie Fleisch, Fisch und Eiern zu ernähren. Obwohl auch natürliche Pflanzenöle, Milchprodukte und Wasser sowie Salat und Gemüse erlaubt sind. 

Die Ketogene Diät und ihre Vor- und Nachteile

Die Ketogene Diät ist eine der wenigen Diät Varianten, welche auf die natürlichen ursprünglichen Anlagen des menschlichen Stoffwechsels aufbaut und sich diesem anpasst. Womit sie von der irrtümlichen Meinung abrückt, das eine Diät nur dann greift wenn man weniger isst und alles meidet was Fett enthält. Ihr kolossal grandioser Erfolg in Bezug auf die gesundheitlichen und körperlichen Resultate beweist, das die zucker- und kohlehydratreduzierte, Protein-, Eiweiß- und Fettreiche Ernährung gesünder und naturnaher ist, als die herkömmliche weit verbreitete Ernährungsweise. Gerade weil die Ketogene Diät eine etwas radikalere Form der bekannten LowCarb Diät Versionen ist, ist sie besonders Wirkungsvoll und eignet sich für jede Altersklasse. Wichtig zu Wissen ist auch das der Ketogenen Diät Form bei wissenschaftlichen Studien keinerlei negative gesundheitliche Nebenwirkungen nachgewiesen werden konnten, im Gegenteil die Einhaltung aller vorgeschriebenen Ernährungstipps hilft dem Körper sich zu regenerieren. Sie verbessert die Verdauung und Blutzucker- und Cholesterinwerte erheblich und beugt Herz- und Kreislaufproblemen vor, wodurch sich auch das Wohlbefinden und der Allgemeinzustand verbessert. Es lohnt sich also Ketogen zu Leben.